Kunsttage Elze 2018

Kunst und Kunsthandwerk

Kunsttage Elze 2018
Kunsttage Elze

Bereits zum 9. Mal finden die Kunsttage am 3. und 4. März im Elzer Schulzentrum im Heilswannenweg statt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich der Kunsthandwerkermarkt in Elze bei Hildesheim zu einem Geheimtipp in der Region entwickelt. Rund 50 Künstler präsentieren erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design. Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen und textile Accessoires.

Für mehr Ambiente im Garten sorgen die Keramikkünstlerinnen Nordmeyer und Wirth. In ihrer Werkstatt bei Peine fertigen sie über 4000 verschiedene Formen, nach ihren eigenen Ideen und passend zu jedem Anlass an. Um den Ton, der aus Amerika stammt, den letzten Schliff zu verleihen, stehen den beiden Künstlerinnen über 600 unterschiedliche Glasuren zur Verfügung. Das Angebot reicht von Schalen, über Dekoration für den Innen- und Außenbereich bis hin zu individuell gestalteten Gartensteckern.

Ein echter Hingucker sind die Arbeiten der "Webhexe" Marion Schubert aus der "Traumfängerwerkstatt" Springe. Jeder einzelne Traumfänger enthält die Symbole für die vier Elemente: Steine für die Erde, Muscheln oder Seeschnecken für das Wasser, Perlen für das Feuer und natürlich Federn für die Luft. Alle Traumfänger sind mit farbigen Seidenbändern umwickelt und können für besondere Anlässe wie Taufe oder Hochzeit dienen oder werden für bestimmte Interessen des Empfängers ausgestattet. So gibt es bei ihr unter anderem Traumfänger für Gärtner, Fußballfans oder Katzenliebhaber.

Die Vielfältigkeit von Holz als Rohstoff zeigt auch Michael Sickfeld aus Bad Münder, der eine alte Tradition für sich entdeckt hat. Der langjährige Tabakpfeifenliebhaber lebt seine Leidenschaft, indem er handgemachte Pfeifen aus seltenen Hölzern anfertigt, die es so kein zweites Mal gibt. Seine Mundstücke werden aus rohen Acrylstangen ebenfalls handgefertigt. Für die Applikationen verwendet er gerne Zierhölzer, wie zum Beispiel Zebrano-, Palmen-, Buchsbaum- und Palisanderholz. Passend dazu bietet er auch viel selbstgemachtes, in mühsamer Kleinarbeit gefertigtes Zubehör an, damit bei Pfeifenfreunden auch keine Wünsche offen bleiben.

Objekte umwidmen und zu echten Designer-Stücken aufwerten, geht das? Es geht! Die Schmuck-Designerin Charlotte Koch aus Elze zeigt bei den Kunsttagen, wie aus Kaffee-Kapseln unverwechselbare Unikate entstehen, wie z.B. Schmuckanhänger oder Schachteln, denen man ihr „erstes Leben“ als Gebrauchsobjekte nicht mehr glauben mag. Den gleichen Anspruch verfolgt auch Ingrid Laube aus Neustadt am Rübenberge. Ihre Ausstellungsmaterialien sind u.a. antike, massiv-silberne Gabeln und Löffel. Jedes der Schmuckstücke ist meisterlich verarbeitet und wird gleichzeitig zu einem lebendigen Stück Geschichte. Die Bestecke offenbaren ihre Vergangenheit anhand von Gravuren und Jahreszahlen, die bei der Verarbeitung erhalten geblieben sind. Die Künstlerin entwirft und fertigt Schmuckstücke auch aus den eigenen Bestecken ihrer Kunden, so dass der Erinnerungswert und der persönliche Bezug erhalten bleibt. So werden die mitunter über Generationen vererbten Bestecke mit individuellem Wert zu einzigartigen Schmuckstücken wie Kettenanhängern, Ringen, Armreifen oder Flaschenöffnern verarbeitet.

Österlich geht es am Stand von Karin Behr aus Pattensen zu. Seit vielen Jahren sammelt sie Tauben-, Hühner- und Straußeneier, um sie mit Farbe und Wachs zu verzieren. Als Motivvorlagen dienen ihr alte traditionelle Muster in Kombination mit klassischen Farben. Durch die speziellen Formen der Eier entstehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln einzigartige Ansichten auf einem Naturmaterial. „Die Herausforderung beim Eier bemalen ist die Rundung des Materials“, sagt die freischaffende Künstlerin.

Viele Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen und die Besucher können bei verschiedenen Vorführungen die Entstehung der Produkte und die Techniken genauer kennenlernen, wie z.B. beim Holzkünstler Bernward Kmietsch aus Harsum. An seiner selbst mitgebrachten Drechslerbank fertigt er individuelle Schalen, Krüge und weitere Gebrauchsgegenstände. Dabei geht er auf die individuellen Wünsche der Besucher in Sachen Holzart, Farbe und Form ein. Für Kinder drechselt er kleine Peitschenkreisel, die auch vor Ort ausprobiert werden können. Künstlerin Anke Priesemann aus Hannover zeigt wie bei einer Temperatur von 1200 Grad Farbglasstäbe zu tollen Schmuckkreationen wie Herzen, Tropfen oder auch Blätter als Ohranhänger vor Ort gefertigt werden.

Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Aquarellbildern, Stickereien, Teddybären und Waldorfpuppen, Serviettentechnik, Mosaiken, Grußkarten, Schmuckunikaten aus Gold und Silber bis hin zu zeitlosen Skulpturen für den Garten. Nach dem gemütlichen Bummel und Fachsimpeln lädt zum Ausruhen mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten, die von den Ausstellern gebacken wurden.

Ort: Schulzentrum Elze (Krüger-Adorno-Schule)
Adresse: Heilswannenweg 32, 31008 Elze
Termin: 3. und 4. März 2018
Öffnungszeiten: Sa. 13:00 bis 18:00 Uhr und So. 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 2 Euro - Kinder frei (bis 12 Jahren)
(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)

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Öffnungszeiten:

03.03. - 03.03.2018 von 13:00 bis 18:00 Uhr
04.03. - 04.03.2018 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Standort:

Krüger Adorno Schule Elze

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